Defekte Zugtür
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Die besten Tür-freimachen-Ansagen | Pendlergeschichte #9

In der heutigen Pendlergeschichte habe ich ausnahmsweise (!) mal für jeden was dabei. Beispielsweise bekommen auch die studierten Akademiker (hört, hört) ihr Fett weg. Es geht um das (un)freiwillige Entertainment von Zugführern, die ihre Fahrgäste verbal vom Türbereich fortzitieren müssen, damit diese die Lichtschranke nicht behindern und/oder die Tür nicht geblockt wird. Hier ist meine ultimative TOP 6 der schönsten Paraphrasen für „Bitte die Tür freimachen“ zwischen Bonn und Köln!


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Marina Bay Panorama © Thilo Götze
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Pendlergeschichten #8 – einsamer Held der Singapurer U-Bahn

Zum neuen Jahr verwöhne ich euch im Rahmen der Pendlergeschichten einmal mit einem Gast(land)beitrag aus Singapur. Eigentlich dachte ich gar nicht, dass sich dort die Gelegenheit dazu ergibt, da alles so gesittet, streng und akkurat abläuft. Keine Verspätungen, keine Unfälle und schon gar keine Notwendigkeit, den Bahn-Flirt wiederzufinden. Vielleicht war es ja meiner Aura geschuldet, dass „endlich“ mal etwas passierte.

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Kölner Liebfrauenschule
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Schülerprojekt der Liebfrauenschule Köln über Obdachlose

Es war Ende Oktober, an einem Freitag, gegen 8, als ich eine Email in mein Postfach erhielt. Na hoppla, wer schreibt mir denn schon so früh am Morgen? Es waren Schüler der 8. Klasse der Kölner Liebfrauenschule, die mich mit Fragen über Fragen zu Obdachlosenhilfe und Wohnsitzlosigkeit bestürmten – und das in ihrer ersten Stunde! 😉 Die ganze Klasse der erzbischöflichen Lehranstalt beschäftigte sich im Rahmen eines Projektes mit dem Thema Obdachlosigkeit, brauchten aber Input von jemandem, der zumindest schon mal mit einem Obdachlosen geredet hat. In welcher Form sie ihr Ergebnis später darstellen würden, wusste ich zwar nicht, aber es war keine Frage: Moritz, Erik, Tom und David war unbedingt zu helfen. Herausgekommen ist dabei eine wunderschöne Zeitung, die ihr hier herunterladen könnt.

Projektvorschau der 8. Klasse Liebfrauenschule Köln

Was steht in der selbstgebauten Zeitung von Moritz, Erik, Tom und David? Durch Klick aufs Bild herunterladen!

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Gesichter Bonns Buchcover
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Memory spielen in echt: Ausstellungseröffnung von „Gesichter Bonns“

Was haben Bernhard Hoëcker, ein heißer Schokopudding und ein zu 5% mit Orangensaft gefülltes Sektglas miteinander gemein? Sie alle waren zentrale Bestandteile der gestrigen Ausstellungseröffnung von „Gesichter Bonns“, made by Beatrice Treydel. Der Landesblog NRW hat sein träges Ross nach Süden bewegt, um in Mitten der Bonner VIP-Welt in flotte Musik, (Meta)-Fotografie und mehr einzutauchen. Es war ein großer Abend!

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Baiser
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Der oder das Baiser? Knirps- bzw. Pendlergeschichten #7

Frühmorgens, irgendwo zwischen Bornheim und Köln-Süd, in einer ziemlich vollen Stadtbahnlinie. Die Leute stehen gedrängt in den Gängen. Ich sitze an einem Außenplatz einer 4er-Sitzreihe im Gang. Wie jeden Morgen gebe ich den anderen Fahrgästen einen kostenlosen Kurs in Kunstgeschichte. Da auch diesmal niemand zuhören wollte, vertiefe ich mich in mein Buch.

Zwei Knirpse tauchen im Mittelgang neben mir auf. Sie sind vielleicht 9 oder 10 Jahre alt. Sie unterhalten sich in jener Sprache miteinander, die oft nur Schülern gemein ist und der Erwachsene nicht vollumfänglich folgen können.

Der oder das Baiser © Thilo Götze 2015

Um diese Dinge geht es heute. So ein „Blatt“ hätte ich gerne mal wirklich beim Scrabble.

Ein Aufeinanderfolgen von Andeutungen, Kichern und Gesten. So, wie auch wir einst mit unserem besten Freund / unserer besten Freundin in der Grundschule herumgedruckst haben.

Meine Aufmerksamkeit haben sie also zunächst ebenfalls nicht. Das ändert sich erst, als sich das Knirpsgespräch um einen Gegenstand dreht, den ich erst nur als „Bitze“ heraushöre. Was ist ein Bitze bitte? Ich muss doch mal genauer hinhören.
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Flirt in der Bahn
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Bahn-Flirt wiederfinden in unseren Pendlergeschichten #6

S-p-o-t-t-e-d! Es ist wieder einer dieser Tage, an denen du zu Hause ankommst und nur an ihn oder sie denken kannst? Der oder die Unbekannte aus Bus oder Bahn, der regelmäßig oder auch nur dieses eine Mal deinen Weg gekreuzt hat, geht dir nicht mehr aus dem Kopf. Macht nichts, sage ich, denn dagegen gibt es jetzt etwas: Finde deinen Bahn-Flirt wieder, innerhalb dieses von heute an ständig aktualisierten Artikels! Wie, verrate ich euch jetzt. Text ab! (Sofort zu den Steckbriefen springen) PS an Altweiberfastnacht: Eignet sich auch prima, um den Karnevalsflirt wiederzufinden!

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Bahnane
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Pendlergeschichten #5 – überfüllte KVB nach RE-Unfall in Bonn

Heute Mittag dachte ich, dass ich abends die Geschichte eines mühsamen Morgens aufschreiben würde. Jetzt, nachts, weiß ich, dass es die eines leider ganz normalen Tages werden wird. Ich präsentiere also: „Wie in Bonn die Bahn den Bagger knutschte!“ Oder auch unter dem Alternativtitel von Marvin aus Hürth: „Chef, gestern auf der Bahnfahrt…“ – „Lügner, Sie!“ Pendlergeschichte ab!

Banane in der Bahn (c) Landesblog NRW

Völlig Bahnane, die heutige Aktion…

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Haltestelle Brühl-Mitte im Winter © Thilo Götze
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Pendlergeschichten #4 – trifft ein Bettler ’nen Schwarzen

Was gibt es eigentlich über das Thema Witze beim Pendeln zu erzählen? Gewiss ist, dass zumindest in Öffentlichen Verkehrsmitteln die meisten davon nicht erzählt, sondern erlebt werden. Viele von ihnen entstehen quasi dort erst. Die folgende Kurzgeschichte trug sich auf meiner allerersten Straßenbahnfahrt in Köln überhaupt zu. Ich bekam von der Pike weg einen bleibenden Eindruck, wie diese Stadt wohl zu ticken vermag. Lest die Geschichte zweier Sympathieträger, die einander mehr gemein haben, als sie an diesem Tage vielleicht dachten…

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Straßenbahn
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Pendlergeschichten #3 – Hund unter der Straßenbahn

Diese Geschichte ist mir bereits vor einiger Zeit passiert. Sie gehört zu jenen Ereignissen, die du Sekundenbruchteile schon vorhersiehst, aber in die du nicht mehr eingreifen kannst. Neben ihrer Storyline an sich dient diese Anekdote vielleicht auch dazu, Antworten auf Fragen zu finden, die manch ein Leser unabhängig davon gehabt hätte.

Unter ein Fahrzeug dieses Typs lief der Hund

Unter ein Fahrzeug dieses Typs lief der Hund

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Tiefergelegte Straßenbahn
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Pendlergeschichten #2 – Straßenbahn hat nen Platten

Wer öfter zwischen Köln und Bonn pendeln muss, hält vielleicht wie ich mitunter an der Haltestelle Poststraße Rast. Dort, am Ende des Kölner Innenstadttunnels, habe ich gestern einen ururalten Witz ausgegraben bzw. enthüllt, dass der Witz kein Witz ist. „Sorry für die Verspätung, Herr Lehrer, aber meine Straßenbahn hatte einen Platten!“  Weiß man’s? Eine Untersuchung!

Eine Straßenbahn unbekannter Linie hat scheinbar platte Reifen

Eine Straßenbahn unbekannter Linie hat scheinbar platte Reifen

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Beamer für Paarungslisten © Landesblog NRW
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SG Niederkassels „Schwert von Lülsdorf“ 2015 – Nachlese

Die Schachgemeinschaft SG Niederkassel lud vergangenen Sonntag zum 26. Mal seit 1982 zum Internationalen Schachturnier „Schwert von Lülsdorf“ in Niederkassel. Der Landesblog NRW war natürlich wieder mit von der Partie, und das bei Temperaturen von 130° Celsius ;-). Allein meine Anfahrt war schon sehenswert. Zudem erwarten euch wilde Skandinavier, Nachhilfe im Satzbau, unschlagbare Damen und die Auflösung, wer sich den „Pokal“ des Turniers die nächsten 364 Tage umschnallen dürfen wird.

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Pendlergeschichten #1 – Vandalen im Zug!

Beim Zugfahren treten heitere, überraschende wie auch ernste Dinge zu Tage. Wenn man in den Zug einsteigt, weiß man nicht, wessen Geistes Kind seine Mitreisenden sein mögen. Dass in der Regionalbahn letzte Woche Mittwoch jedoch nicht nur Vandalen, sondern auch Teutonen, Barbaren und Hunnen auftauchten, war ein starkes Stück. Ob die Wenden die Wende brachten, oder etwas anderes zur Rekonzilierung führte, lest ihr in Teil 1 der neuen Landesblog-Serie Pendeln zwischen Bonn und Köln.

Klugheit gegen Vandalismus (c) Landesblog NRW

Ob die Zeichen der Intelligenz ausreichten, um gegen die Vandalen anzukommen?

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Blumenkohl vom Frischemarkt in Nippes
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Ende einer Ära

Ich habe lange nach einer wortgewaltigen Überschrift gesucht, die das Ausmaß dessen, was euch zu lesen bevorsteht, im Vergleich zu den tatsächlichen Folgen noch bei Weitem übertrifft. Ich denke, ich habe sie gefunden. Was in NRW los ist, werde ich euch ab sofort nämlich von einer neuen Stätte aus weismachen – der Landesblog NRW schwärmt von nun an von einer neuen Heimatbasis los. Nach 2 Jahren in Köln insgesamt gibt es heute dafür auch mal ganz private Einblicke! 😉

Ortsausgangsschild Köln
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Götze Gast beim Gottesdienst in Gummersbach

Dieser Tage sind zwei unglaubliche Dinge geschehen. Im europäischen Parlament kamen ein paar ganz Ausgeschlafene auf die Idee, Fotos aus Ländern ohne Panoramafreiheit, wie sie zum Beispiel zuhauf in der Wikipedia herumstehen, urheberrechtlich schützen, sprich schwärzen zu lassen. Ist wohl bald ad acta, aber trotzdem, wäre doof für uns Blogger. Und das zweite unglaubliche Ding hat auch mit einem Irrglauben zu tun: Ich besuchte – ja ich – einen einstündigen Gottesdienst in Gummersbach! Wie konnte das nur geschehen?

RB 25 nach Gummersbach Endstation © Landesblog NRW

RB 25 nach Gummersbach Endstation © Landesblog NRW

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Tote Gleise kreuzen die Linie 044 in Krefeld

Bis vor kurzem wusste ich nicht, was Fronleichnam eigentlich bedeutet. Im Prinzip ist es mir immer noch schnuppe, aber es ermöglichte mir einen freien Donnerstag, den ich im schönen Krefeld gar verbrachte. Dort gibt es immerhin noch vier Straßenbahnen (im Zuge des 20. Jahrhunderts etwas zusammengeschrumpft), und längs der Gleise von Linie 044 vom Hauptbahnhof bis Rheinhafen (7,2 Kilometer) hättet ihr mich vor rund zwei Wochen gefunden. Habt ihr aber nicht, drum erzähl ich’s euch!

Krefeld Hauptbahnhof © Landesblog NRW

Krefeld Hauptbahnhof © Landesblog NRW

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Schachuhr
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Am 1. Mai wild drauflos kloppen – beim Bad Godesberger Schnellschachturnier

Am 1. Mai werden Schlachten geschlagen – diejenigen, denen selbst das Resthirn als zu viel Ballast vorkommt, zieht es nach Hamburg und Berlin. Einen sympathischeren (und ehefrauenberuhigenden) Zeitvertreib haben die Bad Godesberger am 1. Maifeiertag begründet. Auch dort wird um sich geschlagen, allerdings mit Schachfiguren. Nach dem Bericht über das letztjährige Ramada Schachturnier in Brühl nun der nächste Schachreport. Wer wissen mag, warum man auch als Laie mindestens 1x bei einem Turnier dabei gewesen sein muss, hier geht’s zum Weiterlesen!

Bretter 13 bis 20 beim Godesberger SK © Landesblog NRW

Rauchende Köpfe beim 43. Godesberger Schnellschachturnier

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Schafherde von weitem © Landesblog NRW
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Schafe am Kölner Rheinufer – es ist wieder so weit!

Määäääh! Määäääääh! Mäh-mäh-määäääh! *blök* Määähähähäää! *Doppel-Mäh* Mäh! (Zwischendurch ein Rasenmäher: „Ihr habt mir gar nichts zu sagen!“) Mh? Egal. Määäääh. Und nochmal mäh, so! Viel mehr gibt es heute im Einleitungstext nicht zu sagen. Die verrückte Schafherde tummelt sich wieder das Rheinufer in Köln entlang, und was soll ich sagen – ich war dabei!
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Wunderschöne-Grabsteingestaltung-©-2015-Landesblog-NRW.
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Erneut auf dem Melaten Friedhof in Köln 2016

Nach über 6 Jahren muss ich mich dieser Tage von einem meiner Email-Postfächer verabschieden, eins, das ich noch aus Unizeiten besaß und dessen Laufzeit nun abgelaufen ist. Das kommt einem dann so vor, als ob man mit ein paar bedeutenden Mails, die für immer verschwinden werden, ein paar Freunde gehen fühlt. Zum Glück kann ich alles Wichtige ins nächste Postfach weiterleiten. Im echten Leben geht das natürlich nicht, nicht einmal Kölner können sich zur Unzeit irgendwohin beamen. Für viele von ihnen endet der Weg auf dem Melaten Friedhof, Kölns größter Grabstätte, wo auch viele VIPs bestattet sind.

Update September 2016: Nachdem ich letztes Jahr im Winter da war, habe ich dieses Mal unter anderem Guido Westerwelle einen Besuch abgestattet. ➜ Zur Übersicht der Prominentengräber

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Die Wuppertaler Schwebebahn über der Wupper © Thilo Götze
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Die Wuppertaler Schwebebahn und ich

Seit meiner längsten Nacht des Jahres 2014, als Orkan Ela in Düsseldorf tobte und ich in einem IC der Deutschen Bahn übernachten musste, trieb mich eigentlich lange Zeit nichts zu Schienenfahrzeugen mit einer Spur extra Risiko, und wären sie vierspurig gewesen. Die Wuppertaler Schwebebahn neulich hat mich umgestimmt, und das nicht nur wegen ihrer Einzigartigkeit: sollte Ela nochmal wiederkommen, müsste ich nämlich bestimmt nicht dort oben in Fledermausposition übernachten!

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