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deinSchrank.de – der größte 3D-Drucker der Welt

Kennt ihr noch die lustige deinSchrank.de Fernsehwerbung? Ich habe sogleich fantasiert, welches komische Hobby ich selbst betreibe, wofür ich so einen besonderen Schrank bräuchte. Bei deinSchrank.de werden allerdings nicht nur Absurditäten, sondern Möbel für jeden Raum und Anlass gefertigt. Woher ich das weiß? Ich war da!

Morgens in Rheinbach, Sitz der kürzlich erweiterten Produktionsstätte von deinSchrank.de. Nachdem ich einmal 360° C um den riesigen Komplex herumgefahren bin, finde ich, auf etwa 4 Uhr, den Eingang.

Mit der Pressesprecherin von deinSchrank.de, Laura Klapproth, habe ich den Termin vereinbart. Sie begrüßt mich und schlägt vor, doch gleich mit der Führung zu beginnen. Im Anschluss daran könnten wir dann das Interview machen.

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Außenbild Brauhaus Johann Albrecht

Brauhaus Johann Albrecht | Essen gehen in Düsseldorf #13

Bestimmte Dinge erwartet man nicht im feinen Düsseldorf-Oberkassel. Dazu gehört zum Beispiel die Hundertschaft aus 50 Nürnberger Ultras und 50 Polizisten der Bereitschaftspolizei, die sich gestern ein dortiges Wohnviertel als Startpunkt ihres Marschs zum Stadion ausgesucht haben. Vielleicht waren beide Gruppierungen ja vorher in einem der Niederkasseler Brauhäuser, von denen ich euch heute das „Johann Albrecht“ vorstelle. Zum Glück war ich schon vorher mal da.

Spaß beiseite, wir wollen nicht hoffen, dass der arme Wirt so viele Bestellungen auf einmal aufnehmen musste. Allein des Bieres wegen hätte sich der Ausflug der Nürnberger allerdings durchaus gelohnt. Die hauseigene Brauerei steht gleich neben dem Restaurant, dazu wird auch noch Likör nebenan produziert.

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Bühnenbild Artikel zu watch it TV

Wie entkomme ich dem Mainstream, Régis Werlé?

Die deutsch-französische Zusammenarbeit erstreckt sich von politischer und kultureller Zusammenarbeit bis hin zum guten alten Schüleraustausch. Am 22. Januar wird diese Kooperation mit dem Tag der deutsch-französischen Freundschaft gefeiert. Zu diesem Anlass habe ich nach einem spannenden Unternehmen aus unserem Nachbarland gesucht, das hier in der Region seinen Sitz hat. Dabei bin ich auf watch it! TV gestoßen, ein Streaming Portal mit Dependance in Düsseldorf.

Dazu heute in diesem „Programm“:

(Über den weißen Pfeil in grauem Hintergrund unten rechts springen Sie zum Inhaltsverzeichnis zurück)

Ich hatte das Glück einen Termin mit Regis Werlé, dem Geschäftsführer der Cellfish GmbH zu bekommen, welche das Streamingportal watch it! TV betreibt. Dabei gab es nicht nur Kaffee und Kekse, sondern auch einen Einblick in die Programmgestaltung des Streamingportals und den kleinen aber feinen Unterschied zwischen deutschen und französischen Nutzern.

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"Die Kurve" in Düsseldorf am Dreieckplatz

„Die Kurve“ kriegen | Essen gehen in Düsseldorf #12

Jüdisches Essen ist etwas ganz Besonderes, es gibt viel zu lernen darüber. An 1 Abend kann man dies unmöglich schaffen, weswegen wir gerne nochmal wiederkehren. Klingt wie der Schluss der Story, soll aber ihr Anfang sein. Wir waren im September in „Die Kurve“ und haben diese gen Ende nur ungern gekratzt (Dieser Wortwitz war kostenlos für Sie!).

Nicht nur wegen Mezze und Laffa, sondern auch des netten Ambientes halber wären wir gerne noch geblieben…Rezension ab!

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Servierwagen mit Zutaten im Chuan Wei

Hot Pot im Chuan Wei | Essen gehen in Düsseldorf #11

Befinden sich unter den Lesern dieses Blogs auch Zugereiste aus aller Herren Ländern, die sich in Düsseldorf nichts sehnlicher wünschen, als mal wieder so wie in ihrer Heimat dinieren zu können? Dann will ich ihnen heute abermals ein Restaurant rezensieren, wo Chinesen, Honkong-People und andere Mitbürger mit herrlicher Sichuan-Küche ihre Geschmackserinnerungen auffrischen können.

Das Chuan Wei Chuan ist ein Chinesisches Restaurant in der Altstadt. Eigentlich führt es einen anderen, originalsprachigen Namen, aber der ist im Sprachgebrauch der normalsterblichen Düsseldorfer nicht üblich. Man gelangt zu diesem Lokal über Treppen im vierten Stock, der Eingang ist schlicht gestaltet. Große Werbung benötigt man hier nicht. Das ist überall auf der Welt ein gutes Zeichen für ein Restaurant.

Was kann man hier schönes bekommen? Weiterlesen

Spieltische der Elberfelder Schachgesellschaft Wiesenstraße 2

1. Blitz-Stadtmeisterschaft in Wuppertal (Bericht)

Der renommierte Schachverein ESG 1851 hat zum Tag der Deutschen Einheit die 1. Wuppertaler Stadtmeisterschaft im Blitzschach ins Leben gerufen. Aus drei heute zur Auswahl stehenden Turnieren entschied ich mich für diese illustre Runde, und bereute die Wahl nicht. Neben einem Fotofinish und einer brisanten letzten Runde ist hier vor allem der talentierte Nachwuchs der Elberfelder Schachgesellschaft diesen Bericht wert, der heute stark auftrumpfte.

Wie bei der zur Zeit laufenden Schacholympiade gab es auch hier 11 Durchgänge und ebenfalls zahlreiche Überraschungen. Denn wenn es möglich ist, dass ein Liviu-Dieter Nisupeanu einen Maxime Vachier-Lagrave schlägt, dann könnte doch auch in Wuppertal mal ein „U-Boot“ auf das Siegerpodest kommen. Oder nicht? Der Turnierbericht. Weiterlesen

Spieltisch beim LUdwig-Engels-Turnier 2018

Recap vom 15. Ludwig-Engels-Open in Düsseldorf

Ludwig Engels ist der bekannteste Schachspieler, den der alteingesessene Schachverein DSV 1854 je hervorgebracht hat. Ihm zu Ehren veranstalten die Düsseldorfer seit 2004 ein Gedenkturnier, diesmal also zum 15. Mal. Ich war am 8. September dabei und habe, wie immer, vorne nichts gerissen, aber einen ersten Einblick in die Düsseldorfer Schachwelt unternommen.

Auf jeden Fall waren beim 15. Ludwig-Engels-Open schon mal ein paar Bekannte aus früheren Turnieren wie der Schach-Stadtmeisterschaft Erkrath oder dem RAMADA-Cup in Brühl dabei. So kam es dass, auch aufgrund der herzlichen Gastgeberschaft der Hausherren, das Turnier sich fast so angefühlt hat, als ob man es schon…mindestens 14 Mal gespielt hätte! Weiterlesen

Eingang zur Intermodellbau Messegelände

Besondere Aussteller der Dortmunder Intermodellbau

Man kannte mich bisher als „Mann der Fahrt“, der zwischen Köln und Bonn Züge als Insasse unsicher machte. Faszinieren konnte mich jedoch auch immer der Nachbau der Wirklichkeit – und neben mir fanden das dieses Jahr auch weitere 76.999 Besucher der INTERMODELLBAU auf dem Dortmunder Messegelände.

Der Schwerpunkt des Berichts liegt im Eisenbahnsektor. Bei über 30 Grad pilgerten zahlreiche Verfechter von H0 und TT gen Signal-Iduna-Park/Westfalenhalle, um hier der Miniaturverkörperung von Schienen-, aber eben auch von Land-, Luft- und Wasserfahrzeugen zu frönen.

Ich bin angesichts des Veranstaltungszeitraums von 19.-22. April 2018 mit meinem Bericht spät dran, dafür ist er auch etwas umfangreicher geworden. Also ab, Dampf! Weiterlesen

In Kategorie: top
Schluff fährt im Wald

„Schluff, schluff, schluff, schluff, schluff…“

Ich hatte es vor über zwei Jahren versprochen, dass ich das mache. Um eine Reise von damals inhaltlich abschließen zu können. Damals war ich der Linie 044 in Krefeld auf der Spur und wunderte mich die ganze Zeit über ein Totes Gleis, was neben der Tramschiene langlief. Eins seiner Abzweige wurde lange Zeit von einer Industriebahn genutzt – diese hieß Schluff und fährt nahe und in Krefeld immer noch!

Der Schluff fährt von Tönisvorst im Westen Krefelds ab, durch die Stadt und endet nördlich davon an der Haltestelle Hülser Berg. Ich nehme euch mit auf eine der ältesten Privatbahnen Deutschlands, vom Typ D600, die 1995 zum Beweglichen Denkmal der Stadt Krefeld gekürt wurde und Groß und Klein wie auch Männergruppen (chartern einen ganzen Waggon) heute noch Freude bereitet. Dampf ab!

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Speisekarte und Flyer des Ah Un

Yakiniku „Ah Un“ in Lörick | Essen gehen in Düsseldorf #10

Heureka, wir feiern ein Jubiläum – das zehnte Restaurant in Düsseldorf hat uns (wie immer unwissentlich) seine Speisen aufgetischt, und wir haben rezensiert. Wir waren im „Ah Un“, einem japanischen Grillrestaurant, Kennern auch als Yakiniku geläufig. Es zählt zu den brandneuen Lokalen in „Little Japan“ Düsseldorf-Oberkassel, und wird wohl von jedem unserer japanischen Mitbürger wohl in Windeseile besucht werden.

Ganz billig ist es nicht, dafür sind Speisen und Inventar zu edel. Ihr werdet es allerdings nicht bereuen, einmal euren Fuß hineingesetzt zu haben. Weiterlesen

Ritterspiele bei den Highland Games in Kempen

Schere, Stein, Papier? Hammer, Stein und Baum!

Wer von euch schon mal nach Schottland verreist ist, weiß um die leichten Unterschiede in der Ausübung traditioneller Sportarten, im Vergleich zu uns. Die Highland Games der Männer (und Frauen!) im Kilt stellen eine eigene Sehenswürdigkeit dar, und haben es zu Berühmtheit in der ganzen Welt gebracht.

Toll, dass es auch in der DACH-Region Highland Games gibt, und dazu noch in der Nähe. Wir waren am Sonntag in Kempen zum Altstadtfest, wo es bei über 27°C zur Sache ging! Weiterlesen

Stehendes und abfliegendes Segelflugzeug

Ausgeklinkt – bei den Segelflugzeugen in Krefeld

„Fliegen Sie auch bis Murmansk?“ Warum gucken denn alle so verwundert, frage ich mich. Weltrekordler Klaus Ohlmann packt die 3000km+ per Segelflieger jedenfalls. Aber wahrscheinlich wohl nur der. Egal, für einen schönen Tag in Krefeld-Traar reicht es bereits, den kurzen Rundflügen allein nur zuzugucken!

Bei strahlendem Wetter ist dieser Sonderlandeplatz für Motor- und Segelflugzeuge samt Naturschutzgebiet und Gastronomie ein lohnendes Ausflugsziel für Singlepiloten, Familien und sogar Flugängstliche. Warum, lesen Sie hier beim Landesblog! Weiterlesen

Bar

Im Matcha Café Wakaba | Essen gehen in Düsseldorf #8

Gelegenheit macht Matcha, sage ich heute nur. Vor dem neuerlichen Besuch des Daidokoro Umaimon stellten wir fest, dass sich dessen Öffnungszeiten etwas verschoben hatten. Prompt suchten wir also bei Minus 7 Grad Kälte einen Unterschlupf, in dem wir uns eine halbe Stunde wärmen könnten.

In Rufweite steht unter anderem das Wakaba – auf dieses Japanische Cafe waren wir neugierig. Wir wussten so halb, was Matcha bedeutet, aber die edlen Produkte daraus haben wir erst jetzt kennengelernt. Weiterlesen

Der Landesblog jetzt noch sicherer auf SSL

Wir starten ins neue Jahr 2018 mit einem (kurzen Beitrag) in eigener Sache – unsere Seite ist ab sofort unter „Schloss und Riegel“. Das bedeutet, dass Sie in einigen Browsern das grüne Schloss neben der URL-Anzeige sehen, was SSL-Verschlüsselung bedeutet.

Nicht dass Sie vorher bei uns komplett unsicher unterwegs gewesen wären, mitnichten. Aber durch diesen zusätzlichen Parameter gliedern wir uns ein in ein Verfahren, das nunmehr 50 % aller Websites nutzen, die bei Google unter den ersten 10 Seiten stehen, und schon wissen werden, was sie tun. 😉

Von daher würde ich sagen, die Pfriemelei hat sich gelohnt, sich durch angestaute:

  • 65 Blogartikel,
  • 10 Seiten und
  • über 600 Bilder

zu wurschteln und etwaige http-Ergebnisse zu ersetzen (mit beiden zusammen gehts schließlich nicht).

Nach dem Kreieren eines Logos damals ist das also der zweite Meilenstein binnen weniger Jahre. Nicht auszudenken, wenn wir als Drittes mal endlich die Hostingkosten nachzah…äh

bis nächstes Mal 😉

Die Kitzbüheler Stuben von außen

In der Kitzbüheler Stuben | Essen gehen in Düsseldorf #7

Vor nicht ganz zwei Wochen hat Düsseldorf den größten Schneefall seit langer, langer Zeit erlebt. Die ganz Kühnen wollten sich bereits mit Skiern auf dem Weg zur Arbeit machen. Man hatte das Gefühl, man wäre in Österreich. Was liegt da näher, als dem einzigen dementsprechenden Restaurant in Düsseldorf einen Besuch abzustatten? Traditionelle Speisen und Weine aus dem Alpenland warten auf euch.

Das Lokal „Kitzbühler Stuben“ liegt direkt neben der Bahnstation Lohweg (U74, U76) in Düsseldorf Lörick (Stadtteil Oberkassel). Seine Öffnungszeiten sind werktags 12-15 und 18-23 Uhr sowie samstags von 18 bis 23 Uhr (Sonntag ruht die Stuben). Weiterlesen

Außenansicht Capetown Düsseldorf

Das Cape Town in Bilk | Essen gehen in Düsseldorf #6

Wer ein afrikanisches Restaurant in der Gegend suchte, musste bei Google Maps schon mal weit aus Düsseldorf heraus zoomen, um zumindest etwas Varianz zu haben. Viele zoomten dann doch wieder hinein und entschieden sich fürs Capetown in Düsseldorf Bilk.

Bemerkenswert an diesem Lokal war die Mixtur verschiedener Einflüsse im Kulinarischen. Glaubte man der Trilogie auf der Karte, tanzten in der Küche Kubaner, Mexikaner und Südafrikaner gemeinsam durch die Gänge. Eventuell bereitete auch ein Havanna rauchender Sombreroträger mit Freiheitsliebe allein das Essen zu.

Update 2018: Das Restaurant musste leider schließen. Sad! Welches afrikanische Restaurant wird der legitime Nachfolger des Capetown?? Weiterlesen

Der Soba-Meister (Titelbild)

Der Soba-Meister der Klosterstraße | Essen gehen in Düsseldorf #5

Ihr müsst euch schon manchmal fragen, was ihr eigentlich wollt. Wollt ihr

  • Japanisch essen?
  • Sushi abfassen?
  • Allerdings dafür lange anstehen,
  • euch an kalten Tagen einen abfrieren,
  • und das auch noch in der Klosterstraße?

Kriegt ihr, alles – und zwar im Niniwa. Schreitet ihr die wartende Menschenreihe jedoch gemächlich ab, tretet ihr gleich nebenan ins Soba-An. Und das hat es in sich. Wer seinem Essen während des Speisens gerne bei dessen Entstehung zusieht, ist in Deutschlands einzigem Soba-Restaurant gut aufgehoben! Weiterlesen

Timberfarm Plantage

Maximilian Breidenstein von TIMBERFARM im Interview

Die Entfernung von Panama-City zu Düsseldorf beträgt Luftlinie etwa 8975 Kilometer. Das Land, mit dem viele von uns den Autor Janosch, Panamahüte und Panama Papers verbinden, fühlte sich jüngst für uns jedoch ganz nah an. Wir trafen Maximilian Breidenstein, Geschäftsführer der Düsseldorfer TIMBERFARM GmbH, der qua seines Unternehmens engste Verbindungen nach Mittel- und Südamerika hält: TIMBERFARM betreibt dort eine Vielzahl von Kautschukplantagen und eröffnet 2018 sogar eine Kautschukfabrik.

Wenn ihr euch jetzt fragt, warum gerade Panama als Standort dafür herhält, warum Herr Breidenstein uns gerade im Aquazoo traf, und ob ihr gerade in diesem Moment etwas aus Kautschuk mit euch tragt – dann lest unser Interview.

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Das Umaimon von außen

Japaner „Umaimon“ in Oberkassel | Essen gehen in Düsseldorf #4

Düsseldorf ist bekanntlich die weltweit größte japanische Enklave außerhalb des Landes der aufgehenden Sonne. So war es  nur eine Frage der Zeit, bis das erste japanische Restaurant von uns beäugt werden würde. Da die Kantine in der Straßenbahn leider geschlossen hatte, aber das Daidokoro Umaimon an unserer Strecke lag, beschlossen wir, sofort in dieses Restaurant einzukehren.

Oberstes Gebot hieß dabei: nicht aus den Ramen zu fallen. Weiterlesen